Köln

Inhaltl. Schnittmengen und Vergleich zu "Troika-/ Merkozy - Politik" - ACTA

Die Anti -ACTA - Bewegung hat es vermocht quasi aus dem Stand etwa 100.000 junge Menschen zu mobilisieren. Betrachtet man die faktische Abschaffung demokratischer Verfahren in der Folge von BeschlĂŒssen der Troika (EZB, EU und IWF) gibt es im Vergleich zu den inhaltlichen Bezugspunkten von ACTA durchaus Schnittmengen, die einen gemeinsame Kampf nahelegen :  ...

 

Die Agonie der Demokratie

LĂ€ngst ist die öffentliche Verschuldung zu einem Gesslerhut geworden, der dem Volk und der Politik aufzeigt, wer der wahre SouverĂ€n in diesem Lande ist – nĂ€mlich das Finanzsystem.

ILO: Niedriglohnpolitik Deutschlands als Ursache fĂŒr Krise in der Euro-Zone

Die Internationalen Arbeitsorganisation fordert weltweit mehr Engagement zur Schaffung von anstÀndigen ArbeitsplÀtzen ...

Geheimdienste und Neonazis

Berlin nutzt Skandal um die NSU zum Umbau seiner Intelligence Community

Von Ingo Niebel

In der Geschichte der politischen Gewalt in diesem Land dĂŒrfte es einzigartig sein, dass eine Gruppierung nach ĂŒber zehn Jahren voller Morde, BombenanschlĂ€ge und ÜberfĂ€llen einen kinoreifen Abgang inszeniert, um die Öffentlichkeit ĂŒber ihre bis dato geheime Existenz und ihre Schandtaten zu informieren.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17351

 

sowie  Wer schĂŒtzt(e) wen und warum?

Ursula von der Leyen von Werner RĂŒgemer

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17157

IMK: Deutsche AbhĂ€ngigkeit vom Außenhandel seit 1995 enorm gewachsen

Die deutsche Wirtschaft hat in den vergangenen 15 Jahren eine Sonderentwicklung in Europa genommen. Der deutsche Außenhandel ist enorm gewachsen - zwischen 1995 und 2008 um 136 Prozent. Besonders stark zugenommen hat der Austausch von Waren und Dienstleistungen mit den Staaten Osteuropas und mit China. Die Exportquote, der Anteil der Ausfuhren am deutschen Bruttoinlandsprodukt, hat sich zwischen 1995 und 2008 von 24 Prozent auf 47 Prozent fast verdoppelt. Trotz seiner GrĂ¶ĂŸe ist Deutschland damit mittlerweile Ă€hnlich stark in den internationalen Handel verwoben wie typischerweise kleine LĂ€nder, etwa die Niederlande oder Österreich. In den anderen großen Volkswirtschaften Europas oder den USA sind die Orientierung am und die AbhĂ€ngigkeit vom Außenhandel deutlich geringer. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung das Institut fĂŒr Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung.
Die Analyse des deutschen Außenhandels zeigt auch, dass sich die deutschen Ausfuhren weitaus stĂ€rker entwickelt haben als die Importe: WĂ€hrend die Exporte zwischen 1995 und 2008 um 159 Prozent zunahmen, stiegen die Einfuhren lediglich um 114 Prozent. Vor allem seit der Jahrtausendwende wuchs der deutsche ExportĂŒberschuss sprunghaft. Zwischen 2000 und 2008 erhöhte er sich um mehr als das 20-fache von 7,3 auf 166 Milliarden Euro. Doch gesamtwirtschaftlich hat sich die durch jahrelange LohnzurĂŒckhaltung flankierte einseitige Exportstrategie nicht bewĂ€hrt, so das IMK. Die Bundesrepublik habe damit nicht nur viele Handelspartner ĂŒberfordert, sondern auch Wachstumschancen vergeben. "Bei einer StĂ€rkung der binnenwirtschaftlichen Nachfrage wĂŒrde Deutschland weiterhin von den Chancen des Außenhandels profitieren, könnte aber zugleich seine AbhĂ€ngigkeit vom Ausland deutlich reduzieren", schreibt IMK-Forscherin Dr. Sabine Stephan in der Untersuchung, die heute als IMK Report erscheint (Link siehe unten). FĂŒr ihre Studie hat Stephan die Außenhandelsdaten des Statistischen Bundesamtes der Jahre 1995 und 2008 miteinander verglichen. ZusĂ€tzlich dazu analysierte die Expertin das Krisenjahr 2009. Ihr Ergebnis: Bis 2008 expandierte der deutsche Außenhandel um durchschnittlich 6,9 Prozent pro Jahr und wuchs damit weitaus krĂ€ftiger als die Wirtschaft insgesamt, die im Jahresmittel um 1,6 Prozent zulegte. Drastisch erhöhte sich der so genannte Offenheitsgrad der deutschen Wirtschaft, ein Maß fĂŒr die außenwirtschaftliche Verflechtung, die die Summe der Exporte und Importe ins VerhĂ€ltnis zum Bruttoinlandsprodukt setzt: Von weniger als 50 Prozent 1995 stieg er auf fast 90 Prozent 2008. Zum Vergleich: In den großen EU-LĂ€ndern Frankreich, Spanien oder Italien liegt der Offenheitsgrad bei unter 60 Prozent, in den kleinen Volkswirtschaften Österreich und den Niederlanden bei 113 bzw. 145 Prozent. Die außenwirtschaftliche Orientierung lĂ€sst Deutschland aktuell von der starken Dynamik im Welthandel profitieren, so die Wissenschaftlerin. Sie macht aber zugleich verwundbar fĂŒr außenwirtschaftliche Schocks.
- Westeuropa grĂ¶ĂŸter Markt, aber Osten gewinnt an Bedeutung Traditionell unterhĂ€lt Deutschland enge Handelsbeziehungen zu seinen westeuropĂ€ischen Nachbarn. Diese verloren jedoch in den vergangenen 15 Jahren als Absatzmarkt fĂŒr deutsche Erzeugnisse an Bedeutung: Gingen 1995 noch 58 Prozent der deutschen Exporte in die alten EU-Staaten, so waren es 2008 nur noch 51 Prozent. Auch ihr Anteil an den deutschen Wareneinfuhren sank - von 56 auf 46 Prozent. In die neuen EU-LĂ€nder hingegen exportierte Deutschland 2008 fĂŒnfmal mehr als 1995. 12 Prozent der deutschen Exporte gehen nun in die mittel- und osteuropĂ€ischen LĂ€nder. Enge Handelsbeziehungen aus DDR-Zeiten dauerten auch nach Ende der Ostblocks fort oder ließen sich wieder beleben, zeigt die Studie. Außerdem profitierte Deutschland als ausgewiesener Produzent von InvestitionsgĂŒtern von der starken Nachfrage dieser LĂ€nder nach Maschinen, Anlagen und Kraftfahrzeugen. Auch die Importe aus Osteuropa stiegen krĂ€ftig. Ihr Anteil liegt inzwischen bei 11 Prozent. - Senkrechtstarter China - Der Anteil Asiens am deutschen Außenhandel lag zwischen 1995 und 2008 relativ stabil bei rund 12 Prozent der Exporte und 15 beziehungsweise 17 Prozent der Importe. Gleichwohl haben sich die Schwerpunkte drastisch verschoben: Der Anteil der Exporte nach Japan und in SchwellenlĂ€nder wie Thailand oder Indonesien ging zurĂŒck. Im Gegenzug verdoppelte sich der Anteil Chinas an den deutschen Ausfuhren. Bei den Lieferanten sei das Reich der Mitte Senkrechtstarter, so die Forscherin: Von 1995 bis 2008 wuchsen die Importe um das Siebenfache. Damit war China Deutschlands drittwichtigster Lieferant - und eines der wenigen LĂ€nder, aus denen die Bundesrepublik mehr importiert als sie dorthin ausfĂŒhrt. Inzwischen hat sich China sogar auf den ersten Platz unter den LieferlĂ€ndern vorgeschoben. - AbhĂ€ngigkeit vom Ausland lĂ€sst sich verringern - Das Jahr 2009 markiert einen absoluten Negativrekord im Außenhandel der Bundesrepublik. In der Folge brach das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stĂ€rker ein als in anderen Industriestaaten. Als Reaktion auf die Krise stabilisierte Deutschland mit seinen Konjunkturprogrammen erfolgreich die Binnenwirtschaft. Aus Sicht des IMK ein richtiger Ansatz auch ĂŒber die Krise hinaus: FĂŒr die Zukunft empfiehlt Außenhandelsexpertin Sabine Stephan, die StĂ€rkung der Binnennachfrage weiter in den Vordergrund zu stellen - durch bessere Bedingungen fĂŒr höhere Löhne. Dies wĂŒrde ein Ende der Umverteilung von Löhnen zu Gewinnen bedeuten, die sich seit der Jahrtausendwende vollzieht: Von 2000 bis 2008 stiegen die verfĂŒgbaren Einkommen der privaten Haushalte insgesamt um nominal fast 19 Prozent. Der Löwenanteil entfiel dabei jedoch auf Einkommen aus Unternehmens- und Kapitalgewinnen, die um 35 Prozent zulegten, so das IMK. Die Masseneinkommen, also Nettolöhne und -gehĂ€lter, Renten und Sozialeinkommen, stiegen hingegen nominal lediglich um 11,7 Prozent. Inflationsbereinigt sanken die Masseneinkommen sogar. Seit Mitte 2009 expandieren Ex- und Importe zwar krĂ€ftig, haben aber noch nicht wieder das Niveau von vor der Krise erreicht. Oft werde so getan, als seien die ExportĂŒberschĂŒsse Deutschlands Ausdruck einer erfolgreichen Wachstumsstrategie und LohnzurĂŒckhaltung ein notwendiges Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, so Stephan. "Das Gegenteil ist der Fall", erlĂ€utert die Forscherin. So fiel das Wachstum in Deutschland im Durchschnitt des vergangenen Jahrzehnts beispielsweise deutlich schwĂ€cher aus als in Frankreich. Unter dem Strich habe Deutschland mit seiner Fokussierung auf den Export die Wachstumschancen einer stĂ€rker binnenwirtschaftlichen Ausrichtung nicht genutzt.

http://www.attac.de/http://Die

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