seit einiger Zeit dringt die Bundeswehr immer stärker in
alle Poren der Zivilgesellschaft ein. Diese Militarisierung der Gesellschaft
hat als einen Schwerpunkt die Bildungseinrichtungen Schule und Universität. Das
Militär knüpft bei der Nachwuchswerbung an unselige Traditionen an. Es scheint,
es will wieder „Schule der Nation“ werden.
Die abgewählte Landesregierung hat diese Tendenz im Jahr
2008 durch ein Kooperationsabkommen zwischen Bildungsministerium und Bundeswehr
in NRW noch institutionalisiert und verschärft. Der Zugang von Jugendoffizieren
zum Unterricht wird gefördert und auch in die Referendarausbildung der
LehrerInnen wird das Militär durch das
Abkommen einbezogen. Die Jugendoffiziere der Bundeswehr haben zudem Zugang zum
Bildungsserver des Landes NRW erhalten.
Die Initiative „Schule ohne Bundeswehr“, ein
Zusammenschluss v.a. von Menschen aus der Friedens- und Antikriegsbewegung, hat
gegen diese mit dem Kooperationsabkommen verstärkte Militarisierung der
Klassenzimmer im Herbst 2008 die Erklärung „Die
Schule der Nation ist die Schule“ veröffentlicht. Für diese
Erklärung haben wir binnen kurzer Zeit viel Unterstützung gewonnen.
Für weitere Unterstützung bitte Mail an
Einladung zur Buchvorstellung
Arbeitskreis
Bildung & Erziehung
Einladung zur Buchvorstellung
Clemens Knobloch, Uni Siegen,
liest aus seinem neuen Buch:
Wir sind doch nicht blöd!
Dieunternehmerische Hochschule
26. Mai 2010
20.00 Uhr
Alte Feuerwache
Melchiorstraße 3
50670 Köln
Bildung in Deutschland - Ansprüche und Wirklichkeit
Arbeitstexte zur
Frühjahrstagung
2009
des
Arbeitskreises Bildung und Erziehung bei Attac Köln